Jahrgangsstufe 10 besucht die Gedenkstätte Buchenwald

Jahrgangsstufe 10 besucht die Gedenkstätte "Konzentrationslager Buchenwald"

 

Am 6. März besuchte die Jahrgangsstufe 10 mit ihren Geschichtslehrern bzw. Klassenleitungen die Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. In diesem ehemaligen Konzentrationslager hatten die Nationalsozialisten von Juli 1937 bis zur Befreiung am 11. April 1945 fast 280.000 Menschen aus über 50 Nationen gefangen gehalten. 56.000 von ihnen starben durch Zwangsarbeit, Folter und unzureichende Versorgung oder wurden gezielt durch die SS ermordet.

Zur Vorbereitung auf diesen im Schulcurriculum der Wigbertschule für die Jahrgangsstufe 10 verbindlich festgelegten Projekttag hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht intensiv mit der Diktatur des Nationalsozialismus, insbesondere mit der menschenverachtenden Rassenideologie, der Entrechtung und Verfolgung von Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Oppositionellen, wie Kommunisten und Sozialdemokraten, beschäftigt. Diese Gruppen wurden u.a. auch im Konzentrationslager Buchenwald gefoltert und getötet.

Bei einer Führung über das ehemalige Lagergelände wurde den Schülerinnen und Schülern nicht nur der Aufbau des Konzentrationslagers, sondern auch die menschenunwürdige Behandlung der Häftlinge und die Befreiung des Lagers nahegebracht. Auch der Frage, was die Weimarer Bevölkerung über das Konzentrationslager in unmittelbarer Nähe wissen konnte, wurde nachgegangen. Vorbereitet wurde der Projekttag durch den „Buchenwaldfilm“, in dem ehemalige Lagerhäftlinge von ihrer Zeit im Konzentrationslager berichten.

Dieser Besuch in einem ehemaligen Konzentrationslager trägt hoffentlich dazu bei, dass es „nie wieder“ zu solch menschenverachtenden Taten kommt.

 

 

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