Hermine van Ophuysen als Verbindungslehrerin verabschiedet

Hermine van Ophysen als Verbindungslehrerin verabschiedet

Die Schülervertretung Fulda spricht Hermine van Ophuysen ihren tief empfundenen Dank für ihren außergewöhnlichen und langjährigen Einsatz aus. Über zwanzig Jahre hinweg begleitete sie die Arbeit der Schülervertretung als Verbindungslehrkraft, fast vierzig Jahre lang wirkte sie als Lehrerin und Wegbegleiterin für Generationen von jungen Menschen. Dieser Dienst war weit mehr als eine berufliche Aufgabe er war ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Sich über so viele Jahre für Jugendliche einzusetzen, ihre Stimmen zu hören, ernst zu nehmen und weiterzutragen, erfordert nicht nur Fachlichkeit, sondern Haltung. Es erfordert Mut, Geduld und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oft im Hintergrund, oft selbstverständlich, und doch von unschätzbarem Wert. Menschen wie Hermine van Ophuysen leisten damit einen Dienst, ohne den eine lebendige, demokratische Gesellschaft nicht bestehen kann.

Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Gräben tiefer werden, in der Hass, Ausgrenzung und Polarisierung zunehmen, ist dieses Engagement wichtiger denn je. Demokratie lebt davon, dass junge Menschen sich beteiligen können, dass sie lernen, Verantwortung zu tragen und ihre Meinung einzubringen. Doch das gelingt nur, wenn es Erwachsene gibt, die diesen Weg unterstützen, begleiten und schützen. Hermine van Ophuysen hat genau das über Jahrzehnte getan.

Als Verbindungslehrkraft war sie nicht nur organisatorische Unterstützung, sondern Vertrauensperson, Vermittlerin und Stimme der Schülerinnen und Schüler. Sie hat Räume geschaffen, in denen Beteiligung möglich war, Diskussionen gefördert und gezeigt, dass Engagement zählt. Damit hat sie nicht nur einzelne Jugendliche gestärkt, sondern einen nachhaltigen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet.

Die Schülervertretung Fulda betont, wie unverzichtbar Menschen sind, die generationenübergreifend Verantwortung übernehmen und sich bewusst dafür einsetzen, junge Stimmen hörbar zu machen. Dieses Engagement ist keine Pflicht, sondern Ausdruck gelebter Solidarität und demokratischer Verantwortung. „Für diesen außergewöhnlichen Dienst sagen wir Danke. Danke für die Zeit, die Geduld, die Unterstützung und den unermüdlichen Einsatz. Die Wirkung dieses Engagements reicht weit über Schule hinaus, sie wirkt in die Gesellschaft hinein und bleibt“, so die Schülervertretung Fulda.

Dieser Text wurde mit freundlicher Genehmigung übernommen von Osthessen-Zeitung.

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