Ägyptologie an der Wigbertschule
Ägyptologie an der Wigbertschule
Das Fach „Ägyptologie und Koptologie“ gilt als ein Orchideenfach unter den Fächern, die man an einer Universität studieren kann. Deswegen ist es etwas ganz Besonderes, wenn Lehrende und Studierende eines solch seltenen Faches die Wigbertschule besuchen.
Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes, in dem das Thema „Ägypten – eine antike Hochkultur“ in der Jahrgangsstufe 6 behandelt wird, veranstalteten Mitte Januar Studierende des Fachbereichs Ägyptologie und Koptologie an der Georg-August-Universität Göttingen einen Projekttag von jeweils drei Schulstunden. Hierbei lernten die jungen Schülerinnen und Schüler Hieroglyphen, also die Schrift der alten Ägypter, zu lesen und zu schreiben. Aus dem Fundus des Fachbereichs hatten die sechs Projektleiterinnen und -leiter eine Menge Material mitgebracht und so bekamen die Schülerinnen und Schüler Streifen aus Papyrus, auf denen sie nicht nur ihre Namen in Hieroglyphen mit Tinte schreiben konnten. Auch über den ägyptischen Totenkult und die Bedeutung eines Skarabäus konnten sie eine Menge erfahren.
Die Fachschaft Geschichte der Wigbertschule hat mit diesem Projekttag erstmals mit dem Göttinger „Zentrum für antike Kulturen“ unter Leitung von Orrell Witthuhn M.A. kooperiert und zeigte sich begeistert von diesem großartigen Angebot.
Christoph Heigel