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Der Vorlesewettbewerb der Wigbertschule

Ein Kampf mit Worten, Betonung und Aussprache

 Anspannung liegt in der Luft. Eine Gruppe, bestehend aus etwa 60 Sechstklässlern, sitzt in der neuen Mediothek der Wigbertschule und lauscht gespannt einer Mitschülerin, die aus einem Buch vorliest. Aber es geht nicht um das Vorlesen allein, sondern um die Austragung eines Wettbewerbs, an dem alle Sechstklässler beteiligt sind: der Vorlesewettbewerb.
Doch welche der drei, die sich zuvor auf Klassenebene durchgesetzt hatten, wird gewinnen? Die Siegerinnen aus den Klassen 6a und 6c oder der Sieger aus der Klasse 6b?

Die Schülerinnen und der Schüler sollen für ihre Teilnahme am Landesentscheid zwei unterschiedliche Texte vortragen: zunächst einen, den sie selbst auswählen und vorbereiten durften, dann aber auch – und das ist gar nicht so leicht – einen unbekannten Abschnitt aus einem Jugendbuch. Schnell wird klar, dass betontes Lesen sowie das Einfühlen in die unterschiedlichen Charaktere des Buches jeder der Teilnehmerinnen mit beeindruckender Souveränität gelingt. Für die Jury ist es eine große Herausforderung jene Kleinigkeiten herauszuhören, die entscheidend sein können. Für die Zuhörer hingegen – meist selbst begeisterte Leserinnen und Leser – glich der Wettkampf einer gut vorgetragenen Reise in drei verschiedene Welten, die allerdings jäh durch stilistisch bewusst gesetzte Cliffhanger unterbrochen wurden.

In der zweiten Wettbewerbsrunde begeben sich die Leserinnen und Leser nun auf unbekanntes Terrain und lasen aus „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“ von Andreas Steinhöfel. Besondere Schwierigkeit war hier die Gestaltung einer ausgeprägten wörtlichen Rede. Doch als das letzte Wort gefallen und die Bücher zugeklappt sind, beginnt die schwierige Entscheidung der Jury: Wem kommt die große Ehre zu, die Wigbertschule beim Regionalentscheid vertreten zu dürfen?

Bevor es zu der Siegehrung kam, erwartete die Schüler und Schülerinnen noch eine Überraschung: Hannah aus der Klasse 7b gab eine selbstgeschriebene Kurzgeschichte über Respekt und interkulturelle Akzeptanz aus der Perspektive einer Muslima zum besten, die bei den Anwesenden viel Applaus erhielt.

Der Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen und dem -lehrer Kristin Suppelt, Katrin Hellmann und Volker Dehler sowie der Referendarin Johanna Pfromm oblag nun die schwere Entscheidung. Während die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Lese-Maskottchen vergnügten oder aber selbst im einen oder anderen Buch schmökerten und auf die Entscheidung warteten, wird schließlich verkündet, wer die bessere unter den guten Vorleserinnen ist: Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb wurde Cheyenne (6c).

Selbstverständlich darf bei einem Vorlesewettbewerb eines nicht fehlen: Ein Buchpreis. Nach ausdrücklichem Lob der Jury posieren die glücklichen Siegerinnen mit ihren Buchpreisen noch für ein Pressefoto.

Christoph Heigel

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

Email Wigbertschule

 

 

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