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Feierliche Besiegelung der Schulpartnerschaft Hünfeld/Proskau am 19.09.2008

Viele Gäste waren der Einladung in die Aula der Wigbertschule gefolgt, um der Besiegelung der Schulpartnerschaft zwischen dem Publiczne Gimnazjum Proszkow und der Wigbertschule beizuwohnen. Diese bildete den Höhepunkt des bereits vierten Austausches zwischen den diesmal 42 polnischen und deutschen Jugendlichen im Alter von dreizehn bis fünfzehn Jahren und stellt auch für die Städtepartnerschaft von Proskau und Hünfeld einen weiteren wichtigen Schritt dar.

Bevor die Partnerschaftsurkunden von den Direktoren beider Schulen unterschriebe wurden, hatte sich das oberschlesische Gymnasium in Form einer Tanzvorführung zweier Schülerinnen sowie einer Präsentation der Schulleiterin und der Deutschlehrerin Aurelia Skowronska-Gozdz vorgestellt. Dabei gaben die beiden Frauen einen Überblick über die bisherigen Begegnungen der beiden Schulen und zogen ein überaus positives Fazit der gemeinsamen Aktivitäten, wobei besonders die herzliche Aufnahme in den jeweiligen Gastfamilien hervorgehoben wurde. Vor allem aufgrund des Wunsches, sich mit ihren Hünfelder Austauschfamilien zu verständigen, stehe Deutsch bei den polnischen Schülern nach den Worten der Proskauer Schulleiterin wieder hoch im Kurs.

Auch in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Elternschaft, Schule und Politik, bei der jeweils zwei Schülerinnen aus Proskau und Hünfeld Fragen an die Diskussionsteilnehmer stellten, wurde auf die zahlreichen Vorteile eines Schüleraustausches verwiesen. Diese lägen laut Leitendem Schulamtsdirektor Wolfgang Kremer in der Verbesserung der Teamfähigkeit sowie der Sprachfähigkeiten und der Entstehung von Freundschaften zwischen den Beteiligten. Eine Schulpartnerschaft sei die einzige Möglichkeit für junge Menschen aus verschiedenen Ländern sich kennenzulernen und Vorurteile abzubauen, betonte die Proskauer Bürgermeisterin Roza Malik, die sich noch gut an die Zeit erinnern konnte, als Deutsch in Oberschlesien verboten war. "Die Jugendlichen sollen sich kennenlernen, Kultur erleben und Freundschaften knüpfen", waren sich auch die Elternvertreter Regina Czaja und Edgar Vieth einig.

Bezüglich der Finanzierung verwiesen Barbara Weiler als Abgeordnete des Europaparlamentes und Margarete Ziegler-Raschdorf, die Vertreterin des Hessischen Landtages, auf verschiedene EU-unterstützte Programme und das deutsch-polnische Jugendwerk sowie verschiedene Stiftungen. Auch Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel sicherte zu, die Partnerschaft langfristig zu unterstützen.

Den Abschluss der vom Blasorchester "Bl-O-W" unter Leitung von Herrn Martin Genßler umrahmten Verschwisterungsfeier bildete das gemeinsame Singen der Europahymne, mit der auch noch einmal musikalisch das wesentliche Anliegen des Partnerschaftsvertrages als "Beitrag zur friedlichen und glücklichen Zusammenkunft der Völker" hervorgehoben wurde.

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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