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Jugend debattiert in der Wigbertschule

Schülerinnen und Schüler debattieren sich in die nächste Runde

Eine Meinung zu vertreten, die man selbst eigentlich nicht teilt, ist ein schwieriges Unterfangen. Dieser Aufgabe haben sich die Schülerinnen und Schüler der Wigbertschule am 2. Februar angenommen und mit Bravour gemeistert. Diejenigen, die den Klassenentscheid schon für sich gewonnen hatten, stellten ihr Können in der vollbesetzten Aula vor ihren Mitschülern erneut unter Beweis. Im ersten Finale der Jahrgangsstufe 9 debattierten Clarissa (9g), Lisa (9f), Klara (9b) und Anouk (9b) die Frage, ob Jugendliche bei allgemeinen Wahlen schon ab 16 Jahren wählen dürfen.
Der Ablauf der Debatten ist vorgegeben. Jeder Debattant stellt in zwei Minuten kurz seinen zugewiesenen Standpunkt vor und macht deutlich, welche Auffassung er warum vertritt. Danach haben die Debattanten und Debattantinnen zwölf Minuten Zeit für die freie Aussprache. Hier stellen sie ihre Argumente vor, die sie mit Belegen und Beispielen stützen, beziehen sich auf die Ausführungen der Debattengegner und versuchen sie zu widerlegen. Abschluss einer jeden Debatte ist eine kurze Rekapitulation. Dabei werden noch einmal eigene oder auch fremde Argumente aufgegriffen, die vielleicht am meisten überzeugten oder die die eigene Position möglicherweise geändert haben.
Auch die Schülerinnen und Schüler in der Debatte in der Wigbertschule hielten sich an diese Regeln und debattierten auf hohem Niveau. Für die vier Juroren war es daher nicht leicht, aus den guten Debattanten die Sieger zu küren. In der Sekundarstufe I belegte Klara den ersten Platz, knapp gefolgt von Clarissa. Diese haben die Chance, im Regionalentscheid in Neuhof noch einmal ihr Bestes zu geben. Schließlich gilt es ins Landesfinale nach Frankfurt zu kommen.
Mit der Frage, ob für die Nutzung sozialer Medien die Klarnamenpflicht eingeführt werden soll, beschäftigten sich die Schüler Georg (E1F2), Lea-Raissa (E1L1), Larissa (E1L2) und Michael (E1L2). Mit gut recherchiertem Wissen und einer eloquenten Wortwahl führten die vier Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II eine hoch interessante Debatte. Immer wieder wogen sie die Vor- und Nachteile einer solchen Pflicht ab, blieben aber letztendlich bei ihrer jeweiligen Auffassung. Den vier Juroren fiel es auch hier sehr schwer, einen eindeutigen Sieger zu erkennen. „Bei solch einer Ausgeglichenheit machen letztlich Kleinigkeiten den Unterschied. Es ist wirklich schwierig dann einen Gewinner zu ermitteln.“, sagte Tatjana Reiter, Jurorin und Deutschlehrerin an der Wigbertschule, „aber dennoch müssen wir eine Entscheidung fällen.“ Diese Qual hatten mir ihr die Lehrer Volker Dehler, Melanie Förster, Klaus Mirk und Juliane Reiser. Michael wurde schließlich mit dem ersten Platz geehrt und wird mit der zweitplatzierten Lea-Raissa zum Finale des Regionalverbunds Nord nach Neuhof fahren.
Schulleiter Markus Bente zeigte sich beeindruckt von den Leistungen seiner Schule. Bereits zuvor hatte er die Bedeutung des bundesweiten Wettbewerbs hervorgehoben. „Die Kunst der Debatte, der richtigen Debatte, droht durch die öffentlich geführten Auseinandersetzungen in der Politik verloren zu gehen,“ hob er hervor und machte Mut, diese wertvolle Kunst behutsam zu pflegen. Er dankte den Juroren und vor allem dem Organisator, Herrn Studienrat Klaus Mirk, für den engagierten Einsatz.

(Lukas Laibach)

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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