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Aufstrebendes Mittelzentrum im Herzen Deutschlands

Für ein Mittelzentrum in Hünfeld ist ein umfassendes schulisches Angebot von besonderer Bedeutung. Schließlich gehören die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten einer Stadt und Region nicht erst heute zu den wesentlichen Standortfaktoren. Deshalb haben sich die Hünfelder nicht ohne Grund vor fast einem Jahrhundert entschlossen, mit der Gründung der städtischen Lateinschule ein weiterführendes schulisches Angebot vor Ort zu schaffen.

Führungskräfte und ansiedlungswillige Firmen, die für die Region gewonnen werden sollen, fragen stets auch nach dem schulischen Angebot vor Ort. Viele Generationen von Schülern, die an der Wigbertschule ihre Mittlere Reife oder ihre Hochschulreife erworben haben, sind heute in verantwortlichen Positionen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung tätig und gestalten das moderne Hünfeld.

Diese Kleinstadt und Standortgemeinde der Wigbertschule hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine rasante Entwicklung genommen. Die Einwohnerzahl der Kernstadt verdoppelte sich innerhalb weniger Jahre durch die Ankunft von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Diese neuen Bürger der Stadt Hünfeld brachten andere Kenntnisse und Ausbildungen mit und trugen so ganz wesentlich zur rasanten wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt in den Folgejahren bei. Mit der Ondal entstand in dieser Zeit die Nachkriegswiege des Weltkonzerns Wella AG. Es wurden zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen gegründet mit einem besonderen Schwerpunkt in der Textilindustrie.

Bis Anfang der 70er Jahre verfügte Hünfeld allein in diesem Industriezweig über mehr als 1000 Beschäftigte. Die Strukturkrise der Textilwirtschaft betraf Hünfeld deshalb besonders hart, zumal diese mit einem anderen Ereignis zusammenfiel, das ebenfalls tiefgreifende Veränderungen brachte: Die Kommunale Gebietsreform. Hünfeld verlor damit den Sitz der Kreisstadt und damit zahlreiche Behördenarbeitsplätze und zentralörtliche Einrichtungen. Im Gegenzug kamen 14 ehemals selbstständige Gemeinden als Stadtteile hinzu, die dafür sorgten, dass sich die Bevölkerungszahl erneut verdoppelte und die Gemarkungsfläche der Stadt sich verzehnfachte.

Diese strukturellen Probleme konnten in Hünfeld nicht nur gemeistert werden, der Stadt ist es gelungen, ihre Position als Mittelzentrum neben dem Oberzentrum Fulda zu behaupten und auszubauen. Bereits Mitte der 80er Jahre standen etwa 6500 Arbeits- und Erwerbsmöglichkeiten zur Verfügung. Schon damals verfügte Hünfeld über mehr Ein- als Auspendler. Die Zahl der Arbeitsplätze konnte seit dieser Zeit noch einmal um etwa 1100 gesteigert werden. Dies gelang durch die Ansiedlung vieler neuer mittelständischer Unternehmen, Einrichtungen und Behörden. Auch als Wohnstandort hat Hünfeld eine sehr dynamische Entwicklung zu verzeichnen. In den letzten sieben Jahren wuchs die Einwohnerzahl um fast 20 Prozent. Dies geschah insbesondere durch die großzügige Ausweisung und Bereitstellung kommunaler Baugebiete und Siedlungsflächen.

Hünfeld ist gefragt als Wohnstandort nicht zuletzt wegen seiner für vergleichbare Mittelzentren überdurchschnittliche Infrastruktur. Dies gilt für das schulische Angebot und die medizinische Versorgung mit einem neuen hochmodernen Krankenhaus, dem St.-Elisabeth-Krankenhaus, ebenso wie für qualifizierte Naherholungs- und Freizeiteinrichtungen, Sportstätten und kulturelle Angebote.

Durch die Öffnung der ehemaligen innerdeutschen Grenze wurde Hünfeld von seiner Randlage in das Zentrum Deutschlands und sogar Europas gerückt. Dies machte es möglich, dass zu den intensiven internationalen Kontakten, wie sie insbesondere seit 1968 zur bretonischen Partnerstadt Landerneau gepflegt werden nun auch Beziehungen nach Osten möglich wurden. Leisteten die Hünfelder mit ihrem Engagement für die Partnerschaft mit Landerneau einen kleinen Beitrag auf lokaler Ebene zur deutsch-französischen Aussöhnung, soll nun der Brückenschlag nach Osten durch die Verschwisterung mit Proskau im heute zu Polen gehörenden Oberschlesien erreicht werden.

In Proskau wird jüngere deutsche Geschichte in besonderer Weise erfahrbar. Die deutsche Minderheit in Polen stellt in Proskau selbst die Bevölkerungsmehrheit, es leben aber auch viele Polen dort, die im Rahmen von Vertreibungen durch Gebietsverluste Polens an die ehemalige Sowjetunion nach Oberschlesien gekommen sind. Die Stadt Hünfeld war und ist dem europäischen Gedanken in besonderer Weise verpflichtet, und daran hat die Wigbertschule durch ihren intensiven Schüleraustausch und das besondere Engagement zahlreicher Mitglieder des Lehrerkollegiums einen großen Anteil.

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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