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Schülerworkshop Elektrochemie der TU Clausthal an der Wigbertschule

Informationen und Praxis über Energiespeicherung und Energieumwandlung


Welche Bedeutung wird Strom für die Zukunft haben? Und welche Herausforderungen sind mit der Thematik Strom für die Zukunft verbunden? Der Beantwortung dieser Leitfragen konnten Gymnasiasten der Oberstufe an der Wigbertschule zusammen mit Mitarbeitern der TU Clausthal über einen Vortrag, aber auch experimentell nachgehen. Am Mittwoch, 8. März 2017, fand von der 1. bis zur 6. Stunde ein Chemieworkshop zum Thema „Energiespeicherung und Energieumwandlung“ statt. 25 Schülerinnen und Schüler der E- und Q2-Phase nahmen mit Begeisterung teil und folgten den Ausführungen der Referenten der TU Clausthal Jochen Brinkmann und Dr. Andreas Czymai.                    
Das zukünftige Energiesystem in Deutschland wird elektrische Energie als Primärenergie einsetzen müssen; folglich werden Batterien und Akkumulatoren in vielen Anwendungen, für Privathaushalte wie auch für die Industrie, von enormer Bedeutung sein. Elektroautos werden dann in Mega-Cities nicht nur ein lokales Gesundheits- und Umweltproblem dämpfen, wie es in allen Industrienationen vorkommt, und damit entscheidend emissionsmindernd wirken können. Aktuell zeigen die Beispiele China, aber auch die Diskussion um Fahrverbote für Diesel-PKW in Großstädten die Eilbedürftigkeit einer wissenschaftlichen und letztlich alltagstauglichen Lösung.
Mit eben dieser Thematik beschäftigte sich der Impuls-Vortrag der Wissenschaftler der TU Clausthal. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schülern beschäftigten sich einen Schultag lang mit dieser Thematik. Nach dem Vortrag wurde es praktisch: Es galt, in Kleingruppen verschiedene Versuche zur Thematik durchführen: An mehreren Prüfständen wurden die Strom-Spannungskurven sowohl selbst gebauter Modell-Primärbatterien (Mg-Luftsauerstoffelement und Zn-Luftsauerstoffelement) als auch die Strom-Spannungskurve einer handelsüblichen Batterie verglichen. Außerdem musste eine Gruppe die Strom-Spannungskurve einer Aluminium-Luftsauerstoffzelle vermessen. Eine weitere Gruppe bestimmte den Coulomb-Wirkungsgrad ihrer Zellen. Anschließend mussten die angehenden Chemikerinnen und Chemiker hieraus die Leistungsprofile errechnen und ihre Ergebnisse präsentieren.
Insgesamt zeigte sich Fachbereichsleiter Wolfgang Krieger sehr zufrieden mit diesem Projekttag: „Mit Projekttagen wie diesen können die Schülerinnen und Schüler ihre an der Schule erworbenen Kenntnisse auf konkrete Probleme der elektrochemischen Forschung anwenden. Letztlich zeige sich hier, dass naturwissenschaftliche Bildung in der Schule immer bemüht ist, nah an der Praxis zu sein. Schließlich seien die Schülerinnen und Schüler die künftigen Betroffenen, aber auch jene Generation von Wissenschaftlern, die an der Lösung dieser bedeutenden Aufgabe arbeiten sollen.“
http://www.wigbertschule.de/

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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