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Ein Ehrentag nur für das Buch – Oder: Wie man Leselust weckt

Am Welttag des Buches geht es darum, wie wichtig Bücher sind. Der Welttag des Buches war am Montag, dem 23. April 2018. Zu solch einem wichtigen Tag stellt man sich natürlich auch ein paar Fragen. Einige davon will ich euch beantworten:

Erstens: Wer war der „Erfinder“ vom Welttag des Buches? Antwort: Die UNESCO erfand im Jahre 1995 den Welttag des Buches.

Zweitens: Warum gibt es diesen Tag?
Bücher sind sozusagen das Fundament unserer Zivilisation und haben deshalb große geschichtliche Bedeutung. Die Idee kommt ursprünglich aus Katalonien. Das liegt in Spanien, wo seit den 1920er-Jahren jeweils am 23. April auf den Straßen Buchstände eröffnet werden. Es wird dort ein richtiges Volksfest veranstaltet und der Tag trägt dort den Namen „Sankt Jordi-Tag“.

Drittens: Warum findet der Tag des Buches immer am 23. April statt?
Dieser Tag ist der Todestag der berühmten Dichter und Schriftsteller William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Das macht den Tag so besonders.

Viertens: Wie lange gibt es den Welttag des Buches schon in Deutschland?
Es gibt ihn bei uns seit 1996. Auch hier feiern jedes Jahr Tausende von Buchhandlungen den Tag des Buches. Viele Schulen, Büchereien und Verlage machen ebenfalls mit. Es gibt Aktionen wie Schreibwettbewerbe, Lesungen oder Diskussionen. Ziel ist es, die Leselust zu wecken und lesebegeisterte Menschen aufzufordern, auch weiterhin „echte“ Bücher zu lesen. Für Viert- und Fünftklässler bekommen an diesem Tag sogar ein Buch geschenkt. Ungefähr eine Million Kinder erhalten so jährlich von der Stiftung Lesen und dem cbj-Verlag ein sogenanntes „Welttagsbuch“ aus der Buchreihe „Ich schenke dir eine Geschichte“. Die Bücher wurden von ganz bekannten Kinderbuchautoren geschrieben und sind extra für neun- bis elfjährige Leserinnen und Leser gedacht.

Jetzt will ich euch noch erzählen, was ich mit meiner Klasse 5D am Welttag des Buches unternommen habe und was vielleicht auch viele von euch gemacht haben.
Zuerst sind wir in die Stadtbücherei Hünfeld gegangen und hörten einen Vortrag darüber, warum Bücher wichtig sind. Aber es ging auch um Wissenswertes zur Stadtbücherei Hünfeld selbst. Es lohnt sich auf jeden Fall, dort vielleicht einmal ein Buch, ein Hörbuch oder einen Film auszuleihen. Danach sind wir zu der Buchhandlung „Möller – Buch und Papier“ gegangen und haben uns einen interessanten Vortrag angehört über den Buchdruck und die Entstehung eines Buches, mit einem anschließenden kleinen Quiz darüber. Wenn man dem Vortrag vorher gut zugehört hat, konnte man alles richtig beantworten. Alles in allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Tag. – Und ein kostenloses Buch gab es obendrein.

Von Johannes (Klasse 5D)