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Wigbertschule führt eigene Typisierungsaktion für Yusuf durch

„Das Schicksal von Yusuf hat uns im Schulelternbeirat sehr berührt und wir finden es wichtig, auch die sozialen Kompetenzen der Schüler unserer Schule zu stärken“, erklärt die Vorsitzende des Schulelternbeirats der Wigbertschule, Frau Cornelia Leitsch. Schulleiter Markus Bente hatte wie viele Schulleiter weiterführender Schulen des Landkreises Fulda die Solidaritätsadresse der Richard-Müller-Schule erhalten. Bente und der Schulelternbeirat waren sich sofort einig, die Suche nach einer Knochenmarkspende für Yusuf unterstützen zu wollen. Problem war allerdings, dass es wenig Erfolg versprechend gewesen wäre, die Schülerinnen und Schüler der Wigbertschule an der Typisierungsaktion in Fulda teilnehmen zu lassen.

Daraus ist kurzfristig die Idee entstanden, die laufende Aktion der Richard-Müller-Schule mit einer eigenen Typisierungsaktion noch vor den Herbstferien zu unterstützen. Schulleiter Markus Bente hat umgehend dafür gesorgt, dass alle als Spenderinnen und Spender in Frage kommenden Schülerinnen und Schüler ausführlich informiert wurden. Besonders hilfreich war außerdem, dass der stellvertretende Vorsitzende des SEB, Herr Alexander Woyth, als niedergelassener Arzt die Aktion vollständig begleitet und aufkommende Fragen gleich kompetent beantworten konnte.

Blutkrebs, Knochenmarkspende, Typisierung – Begriffe, die viele vielleicht kennen, aber die vermutlich eher mit unangenehmen Gefühlen verbunden sind. Zu abstrakt ist die Angst, selbst Betroffener zu werden, und kaum jemand rechnet mit einer Erkrankung von Bekannten und Freunden oder gar von sich selbst. Was die wenigsten wissen: Eine Typisierung und eine Aufnahme in die Datenbank für mögliche Spender dauert wohl kaum fünf Minuten. Und wenn man dann irgendwann einmal als Spender in Frage kommt, steht einem in 80% der Fälle nur eine einfache Blutabnahme bevor.

Im Zuge einer Aktion des Schulelternbeirates (SEB) der Wigbertschule und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) konnten am vergangenen Mittwoch alle Schülerinnen und Schüler der Wigbertschule, die das siebzehnte Lebensjahr vollendet hatten, freiwillig eine kostenlose Typisierung durchführen lassen. Gerade in den Pausen zeigte sich bei Schülerinnen und Schülern, aber auch bei den Lehrerinnen und Lehrern, eine erfreuliche Bereitschaft, die gemeinnützige Aktion zu unterstützen. Insgesamt 103 Personen ließen sich registrieren. Nicht wenige gaben zusätzlich zu ihrer Probe darüber hinaus eine Geldspende an die DKMS ab, um die Kosten für die Typisierung zu übernehmen und eine kostenlose Typisierung von Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen.

„Beeindruckend fand ich, wie ernsthaft sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema auseinandergesetzt hatten und sich ganz selbstverständlich als potentielle Knochenmarkspender zur Verfügung stellten“, zeigte sich Frau Leitsch von ihren Erfahrungen am Mittwoch von der überwältigenden Resonanz beeindruckt. „Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Unterstützern und allen Spendern ganz herzlich für Ihr Engagement zu danken. Wir würden uns freuen, wenn die Arbeit der DKMS mit weiteren Spenden an die Kontonummer DE54 6415 0020 0001 6893 96, Verwendungszweck „Wigbertschule“, unterstützt werden könnte.“ Die gesamte Schulgemeinde der Wigbertschule hat nun die Hoffnung, dass für Yusuf ein passender Spender gefunden werden konnte.

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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