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Wigbertschülerinnen und -schüler absolvieren ADAC-Sicherheitstraining

„Fühlt sich an wie in der Wildwasserbahn“

Sicher auf dem Weg in die neue Schule. Diese Grundbedingung für ein gutes Leben und das Lernen in der Schule sieht die Wigbertschule u.a. als ein wichtiges Element für die Gesundheitsförderung an. Daher steht für die neuen Fünftklässler gleich in der zweiten Schulwoche nach der Einschulung ein Sicherheitstraining auf der Tagesordnung, welches die Schule in Kooperation mit dem ADAC durchführt.

Thomas Tuma arbeitet seit 13 Jahren beim ADAC und reist in ganz Hessen und Thüringen von Schule zu Schule, um mit fünften und sechsten Klassen ein Sicherheitstraining zu absolvieren. Nach einer kurzen Theorieeinheit im Klassenraum geht es auf den Pausenhof. Dort werden die zuvor besprochenen Dinge mit Hilfe eines echten Autos veranschaulicht. Als Beispiel wählt Tuma die Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Schule. „30 km/h" heißt es dort. Doch was passiert, wenn ein Autofahrer unaufmerksam ist und ein Schulkind übersieht? Wie lange braucht ein Autofahrer im Alltag überhaupt, um zu reagieren? Und wie lang ist der Bremsweg? Genau das erklärt der ehemalige Rally-Fahrer den Wigbertschülerinnen und
-schülern und zeigt kurz darauf die Praxis:
 
„Jeder schnappt sich einen Pylonen und schätzt damit den Bremsweg des Autos ein", so die Aufgabenstellung von Thomas Tuma. Bald darauf nimmt der er mit dem nagelneuen Fahrzeug des ADAC Anlauf und führt eine kontrollierte Vollbremsung durch. Zuerst beschleunigt er auf 30 km/h, beim zweiten Versuch sogar auf 50 km/h. Bei beiden Vollbremsungen verschätzen sich die Schülerinnen und Schüler und berechnen den Bremsweg deutlich kürzer ein, als er tatsächlich ist.

„Meine Absicht ist es, den Kindern beizubringen, warum z.B. ein Kindersitz wichtig ist und warum man sich anschnallen muss. Ohne Kindersitz kann selbst das Anschnallen aufgrund einer falschen Lage am Hals tödlich enden. Außerdem sollen die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass man den Bremsweg von Autos schnell falsch einschätzt und man daher Autos auf gar keinen Fall mit Fußgängern vergleichen darf", so Tuma auf die Frage, was ihn denn dazu bewege, diesen Beruf auszuüben.

Nach und nach dürfen alle Schüler als Beifahrer einmal die Vollbremsung am eigenen Leib erfahren, um die Wichtigkeit des Sicherheitsgurtes körperlich zu spüren. „Richtig cool war das ", fanden mehrere Schüler. Ein anderer berichtet erstaunt: „Fühlt sich an wie in der Wildwasserbahn.“

Der ADAC ist in ganz Deutschland unterwegs, um Sicherheitstrainings in den weiterführenden Schulen durchzuführen.  Seit geraumer Zeit ist der Automobilclub jährlich auch an der Wigbertschule, um den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Einsichten rund um den Straßenverkehr zu vermitteln. (Georg Simon Durstewitz)

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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