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Betriebsbesichtigung bei der Firma Herbert

Am Mittwoch, dem 25.11.2009, besuchte unsere Klasse, die Klasse 9F1 der Wigbertschule Hünfeld, mit unserem Klassenlehrer Klaus Mirk die Firma HERBERT Maschinenbau. Wir waren alle sehr neugierig und gespannt auf das, was uns erwartete. Wir hatten größtenteils noch keinen Industriebetrieb von innen kennen gelernt und betriebliche Vorgänge bzw. Abläufe waren uns weitgehend unbekannt. Im Rahmen des Politik und Wirtschaft-Unterrichtes wurden zwar schon gewisse Grundkenntnisse vermittelt, aber die Umsetzung in die Praxis bzw. das Verständnis fehlte uns bisher.

Zuerst wurden wir vom Geschäftsführer Matthias Walter freundlich begrüßt. Er zeigte uns eine Power-Point-Präsentation über seine Firma. So bekamen wir einen groben Überblick über die Tätigkeiten und Produkte der Fa. HERBERT. Wir hatten uns aber schon vorher im Internet über die Firma informiert und darüber hinaus im Politik und Wirtschaft-Unterricht die Ausbildungsberufe (Aufgaben / Tätigkeiten, Arbeitsumgebung, Arbeitsbedingungen, Verdienst / Einkommen usw.) des Betriebes recherchiert.

Anschließend hieß uns der Ausbildungsleiter der IHK Fulda Armin Gerbeth ebenfalls willkommen und informierte uns über die Anforderungen und die Aussichten in der Berufswelt. Er stellte deutlich heraus, dass für zukünftige Berufsanfänger ein "lebenslanges Lernen" in der modernen Wissensgesellschaft unumgänglich sei. Die Anforderungen würden in der Zukunft im Hinblick auf Mobilität, Flexibilität usw. deutlich zunehmen. Wir hatten zwar schon im Politik und Wirtschaft-Unterricht darüber gesprochen, waren aber von den Worten des "Experten" sehr beeindruckt.

Danach wurden wir in mehrere Gruppen aufgeteilt und von Auszubildenden durch die Werkshallen geführt. Wir erhielten eingehende Informationen über die Produkte, die Arbeitsabläufe und die im Einsatz befindlichen Maschinen. Wir waren überrascht über die Größe der Fertigungshalle, da sie von außen viel kleiner erschien. Uns fiel auf, dass in der Produktionshalle großer Wert auf Sauberkeit gelegt wird. Die Lautstärke in der Fertigungshalle war jedoch gewöhnungsbedürftig. Es war deshalb nicht einfach, die interessanten Erläuterungen der Auszubildenden zu verstehen. Beeindruckt waren wir von der Genauigkeit der CNC-Maschinen. Auf 1/100 Millimeter genau werden die Profile der Reifen in die Formen gefräst. Um den hohen Qualitätsstandard zu erhalten, werden die fertigen Formen von den Mitarbeitern nochmals intensiv geprüft und etwaige Ungenauigkeiten beseitigt. Imposant waren die Reifenformen für Erdbewegungsfahrzeuge mit einem Durchmesser von bis zu 6 Metern. So große Reifen hatten wir bisher noch nicht gesehen.

Nach der Betriebserkundung führten wir ein informatives Gespräch mit dem Geschäftsführer Matthias Walter. Er sagte uns, dass das Unternehmen zwar auch von der Wirtschaftskrise betroffen sei, da aber die Firma weltweit agiere, habe der Umsatzrückgang ausglichen werden können. Aber es mussten auch Maßnahmen in Form von Entlassungen durchgeführt werden. Durch den Abbau von Überstunden sei es bisher möglich gewesen, auf Kurzarbeit zu verzichten. Auf die Frage nach der Konkurrenz im In- und Ausland gab uns Herr Walter die Antwort, dass es im Inland drei Konkurrenzunternehmen und auf dem internationalen Markt 7-8 Konkurrenten gebe. Die führenden Reifenhersteller würden ihre Formen jedoch von der Fa. HERBERT beziehen.

Zwischenzeitlich wurde auch für unser leibliches Wohl gesorgt und wir ließen uns die angebotenen Speisen und Getränke schmecken. Gut gelaunt und voller neuer Eindrücke traten wir den Heimweg an und tauschten unsere Erfahrungen aus.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Fa. HERBERT dafür, dass wir eine Betriebserkundung mit anschließender Fragerunde durchführen konnten.

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

 

 

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