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Große Entlassungsfeier an der Wigbertschule

92 Abiturientinnen und Abiturienten bestanden an der Wigbertschule ihr Abitur

Die Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten ist an jedem Gymnasium immer ein ganz besonderer Tag. Daher war auch in diesem Jahr wieder die Aula der Wigbertschule gut besucht. 92 festlich gekleidete Absolventinnen und Absolventen der Wigbertschule mit ihren Eltern und Verwandten kamen zur Übergabe der Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife in die Schule. Alle zugelassenen Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer hatten das Abitur bestanden.

Empfangen wurden die Gäste von einer eigens für diesen Anlass zusammengestellten Abi-Bigband mit dem Lied „Fly me to the moon“ von Frank Sinatra, gesungen von Anna Krimmel und Laura Blach. Auch einen großen Abi-Chor hatte der sehr musikalische Jahrgang auf die Beine gestellt: Unter Leitung von Musiklehrer Thomas Nüdling sang der Chor mehrstimmig „Lift me up“ von Joe Cocker und „Rocket man“ von Elton John.

In seiner engagierten Festrede, die eine gelungene Mischung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit darstellte, griff Oberstudiendirektor Markus Bente zunächst das von den Abiturienten gewählte Thema des Abisturms auf: „ABInauten – keine Überflieger, aber trotzdem abgehoben“. „Es hat etwas Sympathisches zu sagen: Wir sind keine Überflieger, aber trotzdem abgehoben. Das klingt ein wenig danach, als bilde man sich schon noch etwas darauf ein, das Abitur geschafft zu haben, dass man also durchaus ob des Erreichten abheben wolle, man sich aber dennoch darüber bewusst sei, kein Überflieger, also jemand zu sein, der erheblich begabter, erheblich intelligenter, erheblich tüchtiger sei als der Durchschnitt. Das ehrt euch.“

Dieses Bewusstsein über den eigenen Wert nenne man Würde, wie sie jedem Menschen zu eigen sei und es auch im Artikel 1 des Grundgesetzes stehe. Sie enthalte aber auch eine Verantwortung: „Seid stolz, auf das, was ihr geschaffen habt, aber werdet nicht überheblich, erhebt euch nicht über andere und verletzt deren Würde.“

Aber auch die eigene Würde zu verletzen, komme in der heutigen Zeit vor. Als Beispiel nannte Bente eine Prüfung anzutreten, obwohl man überhaupt nicht gelernt habe, da man sowieso schon bestanden habe. Das sei würdelos gegenüber sich selbst wie auch gegenüber den Prüfern. Dass die Würde des anderen absichtlich in den Schmutz getreten würde, habe man in Kommentaren zum Tod des ermordeten Regierungspräsidenten Lübcke erlebt.

Gegen Entwürdigung solcher Art einzutreten, komme sehr gut im Motto des Abijahrganges zum Ausdruck, besonders aber in einer Initiative von Abiturientinnen, die Inititaive zur Erlangung des Schulzertifikats „Schule ohne Rassimus – Schule mit Courage“ an der Wigbertschule durchgeführt hatten. Mit dieser Initiative zeige die Schulgemeinschaft, dass sie den anderen bedingungslos wertschätze, gleich welcher Herkunft und Religion er sei, egal ob er Abitur habe oder nicht. Der Schulleiter würdigte dieses Projekt: Auch wenn es an der Wigbertschule keinen Rassismus gebe, Zivilcourage zu zeigen, sei eine in der Schule zu lernende zentrale Grundhaltung.

Besonderer Dank galt den Tutoren, Kristin Suppelt, Tatjana Reiter, Volker Dehler, Steffi Schwarz, Iris Feick und Aline Gros, dem Studienleiter Christian  Pießnack, dem stellvertretenden Schulleiter Rainer Gerhard sowie den Hausmeistern und Sekretärinnen.

Den guten Wünschen schlossen sich die Elternbeiratsvorsitzende Cornelia Leitsch und, stellvertretend für die Bürgermeister des Hessischen Kegelspiels, der Rasdorfer Bürgermeister Jürgen Hahn, an. Bedankte sich Frau Leitsch bei der Schule, wünschte den Abiturienten für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und rief die Eltern zu weiterem Engagement auf, so verlieh Bürgermeister Hahn der Hoffnung Ausdruck, dass die Abiturienten nach einer erfolgen Ausbildung möglichst wieder in die Region zurückkehren möge. Schließlich gebe es im Landkreis zahlreiche attraktive Arbeitgeber, die auf standorttreue und gut ausgebildete junge Arbeitskräfte Wert lege.

Im Namen des Abiturjahrgangs bedankte sich Theresa Bernhard bei der Wigbertschule und seinem Lehrerkollegium für die umfangreiche Unterstützung und Förderung sowie für eine angenehme, wertschätzende Schulzeit, in der sie auch gelernt hätten, mit Fehlschlägen umzugehen und nicht den Kopf hängen zu lassen.

Besonders geehrt wurden die Jahrgangsbesten mit einem Notendurchschnitt von 1,1–1,5: Marius Kaletta, Jan Lennard Michaelis, Hanna Schäfer, Lea-Raissa Trausch (alle 1,1), Larissa Adolf, Philipp Bernhardt, Fidan Shala, Fenja Eckardt, Michael Abel, Simon Biedenbach, Anna Krimmel, Tobias Krause, Georg Rupprecht.

Außerdem erhielten einige Abiturientinnen und Abiturienten Ehrungen für besondere Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik (beide Fächer Marius Kaletta), und katholische Religion (Marius Kaletta, Rebecca Möller und Jonas Schmitt).
Da es sich um eine herausragend engagierten Jahrgang handelte, erhielten zahlreiche Abiturientinnen und Abiturienten Ehrungen für ihr soziales und künstlerisches Engagement in der SV oder verschiedensten Arbeitsgemeinschaften. Entlassen wurden die Feierenden von der Abiband mit „I'm so excited“ von den Pointer Sisters zu Sektempfang, Buffet und Bratwurst.

Christoph Heigel

Adresse

Wigbertschule

Jahnstraße 9
36088 Hünfeld
 
Telefon  (06652) 2033
Telefax  (06652) 917243

Email Wigbertschule

 

 

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